Was das Salettl ist

Als Salettl bezeichnet man eigentlich jene offenen, freistehenden Pavillons, die man vielleicht in etwas spießigeren Gärten und Parks am Rasen stehen sieht. Das elegante Häuschen, das wir an der Nordwand des Gartens aufstellen, nennen wir also zwar liebevoll, aber eigentlich fälschlicherweise Salettl, wenn sich auch sein Dach Richtung Osten zur Überdachung eines Abstellplatzes und Richtung Westen zu einer Pergola entwickelt. Während unter dem Abstellplatz Mietfahrräder stehen werden, sollen unter der bewachsenen Laube die Gäste frühstücken und Abende ausklingen lassen können. Das statische System bleibt dabei über die gesamte Länge des Konstruktes gleich: Eine Rahmenkonstruktion, unter der die Sichtbetonwände der Hütte stehen. Diese beherbergen nicht nur Platz für eine Fahrradwerkstatt sondern auch Strom- und Wasseranschlüsse für eine eventuelle spätere Umnutzung. Auf den Außenschalungen der Wände wurden von uns sägeraue Bretter befestigt, die dem Beton eine Holzoptik verleihen. Die Deckung der überdachten Teile soll mit den Dachziegeln des Gebäudes erfolgen, das an der selben Stelle gestanden hat. Dieses wurde von uns behutsam abgedeckt und dann mit roher Gewalt abgerissen.(siehe Beiträge vom März 2015) Für den Abriss entschieden wir uns, da das alte Gartenhaus zwar höchst charmant aber ebenso baufällig und kaum nutzbar war. Bald werden auch die Holzrahmen aufgestellt. Wir sind gespannt.

Langersehnte Pläne und was ihr sonst noch wissen wollt

In den letzten Wochen konnten wir wichtige Planungsschritte und Entscheidungen finalisieren. So blieb endlich ein bisschen Zeit, um die langersehnten Pläne präsentabel aufzuarbeiten. Außerdem auch ein kleiner Eindruck in die Materialität unserer Möbel und Einbauten – Beton und Birkenholz. Voilà …